Eigentlich eine bestechende Sache: Ein Pflanzbeet für Blumen, Gemüse oder Kreuter auf einer Höhe, welche die Bewirtschaftung stehend und ohne krummen Rücken zulässt.
Wo aber sollte es zu stehen kommen? Im Süden geht nicht, da steht die Garagenmauer auf der Grundstückgrenze. Im Westen gibt es keinen Platz, der nahe genug und einfach zu erreichen ist, damit das Beet auch genützt wird. Im Osten wäre es möglich, allerdings knallt dort die Sonne im Sommer schon am Vormittag so unbarmherzig herunter, dass wohl kaum eine Pflanze überleben würde. Auf der Nordseite? Nicht gerade die typische Platzierung für ein Hochbeet, aber vermutlich nicht die schlechteste: An der nordwestlichen Ecke bleibt es schattig bis zum frühen Nachmittag, danach gibt’s noch direkte Sonneneinstrahlung, die dann aber bald durch die Schatten vom Lindenbaum und Nachbarhaus gebrochen wird.



Um genügend starke Beine für das Hochbeet zu bekommen, musste ich jeweils zwei Bohlen zusammenleimen (Titebond II Premium Holzleim). Diese wurden anschliessend zu Kanthölzern gesägt.










Zuerst hatte ich eine spezielle Noppenfolie für Hochbeet verwenden wollen, die war mir aber zu unflexibel, deshalb habe ich mich für eine ebenso stabile, aber weichere Teichfolie entschieden, die auch noch viel günstiger ist. In der Mitte habe ich die Fugen noch mit schwarzem Blocker abgedichtet, um zu verhindern, dass stehendes Wasser das Holz durchdringt.



Aber schliesslich war die Kiste fertig. Mit einem Rollschemel brachte ich das Hochbeet auch bis zur Kellertür, aber für das Hochheben über die Treppe brauchte ich Hilfe. Zum Glück war Nachbar Stefan im Home-Office und konnte mir in einer kurzen Pause helfen, das Teil ins Freie zu hieven.



Vom Mock-Up zum fertigen Hochbeet.

Wann wir genau mit der Bepflanzung beginnen, ist noch nicht festgelegt. Wohl aber erst nach den Eisheiligen.